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Erstes mobilHaus – als Jausenstation- am Rothaarsteig

Der Rothaarsteig liegt in einer der schönsten Waldgebirgslandschaften Deutschlands und ist ein Höhenwanderweg. Er erstreckt sich über mehr als 100 km vom Nordrand des Rothaargebirges über das hessische Lahn-Dill-Bergland bis hin zu den Ausläufern des Westerwaldes. Über 100.000 Besucher lockt dieser Wanderweg an und die Zahl steigt weiter. Durch eine systematische Befragung der Wanderfreunde wurde herausgefunden, dass die gastronomische Versorgung in einigen Bereichen verbesserungswürdig ist; Jausenstationen mussten her.  Der Landesbeirat Holz NRW schaltete sich ein und brachte die Partner zusammen, die notwendig waren, damit eine Problemlösung herbeigeführt werden konnte.


Das mobilHaus überzeugt!


mobilHaus Holz
 
mobilHaus Putz


In mehreren Präsentationen wurde das mobilHaus-Konzept mit 80 qm Innenfläche sowie das mobilHaus mini –eine kleine ca. 25 qm-Variante- als Lager- oder Toilettenhaus von PENIERO vorgestellt und einstimmig als „mobile-Jausenstation“ des Rothaarsteiges übernommen. Die Mitbewerber hatten keine Chance. Die Bauherren nannten mehrere Gründe, warum sie sich für das mobilHaus entschieden haben. Das mobilHaus kann ohne Probleme -inklusive Fundament- an einen anderen Ort wieder aufgebaut werden. Das war deshalb wichtig, weil man bei noch so viel Marktforschung nicht weis, ob die Jausenstation von den Wanderern so angenommen wird, wie es für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendig wäre.

Auch die finanzierende Bank fragte danach und gab für das mobilHaus einen besonders günstigen Kredit, da das Risiko im Verhältnis zu einer Immobilie vergleichsweise geringer war. Der faire Festpreis war ebenfalls wichtig, auch für den Zimmererbetrieb.

Das Holzbauunternehmen bekam alle technisch notwendigen Unterlagen von PENIERO zur Produktion und die auskömmlichen Preise wurden vertraglich mit den Bauherren vereinbart. So hatten beide Seiten ein gutes Geschäft gemacht.

Durchdachte Konstruktion!

Um –wie in diesem Fall- einen gastronomischen Betrieb planen zu können, war eine freie Grundrissplanung notwendig. Um die Kosten für die kostenintensive gastronomische Inneneinrichtung zu reduzieren, wurde mit dem Tischlerverband aus NRW ein Gastrokonzept (Theke, Gastraum) speziell für dieses Haus entwickelt. Weiterhin mussten die Schneelasten bis 1.000m ü.N.N. ausgelegt sein, da die nächsten Jausenstationen in diesem Höhenbereich geplant sind; für das mobilHaus von PENIERO kein Problem.

Weiterhin sollte der Baukörper nicht unbedingt eine Kasten-konstruktion oder ein architektonisches Kunstwerk darstellen. Schnell kamen bei den Bauherren Ängste auf, dass möglicherweise „containerähnliche“ Jausenstationen entstehen könnten. Natürlich sollten die Jausenstationen in ihrer Erscheinung in die Landschaft passen und dennoch erkennbar sein. In diesem Fall entschloss man sich für eine Lärchenschalung als Fassade. Auf Wunsch kann selbstverständig auch eine geputzte Fassade gewählt werden.

Das hochgesetzte Satteldach wurde einheitlich als besonders ansprechend und gelungen eingestuft. Erinnert es doch auf der einen Seite an eine bekannte Dachform, auf der anderen Seite ist es aber etwas Besonderes. Im Innenraum verschafft es zudem eine großzügige Raumhöhe, die auch einen längeren Aufenthalt angenehm macht. Das kleinere separate Toilettenhaus wurde um einen Lagerraum verlängert und kam in diesem Fall auf ca.45qm Innenfläche.
 

Mitte Juni 2006 begannen die Aufbauarbeiten für das erste mobilHaus von PENIERO.

Doch bevor das erste mobilHaus gebaut werden konnte, mussten einige bürokratische Hürden genommen werden, schließlich liegt der Bauplatz mitten im Wald und in unmittelbarer Grenze zu einem Naturschutzgebiet.

Auch hier „punktete“ das mobilHaus. Schließlich wollten sich einige Behörden die Möglichkeit nicht nehmen lassen, das Haus versetzten zu können, wenn es aus irgendwelchen Gründen notwenig ist. Ein verwaistes Haus, das irgendwann eine Ruine im Wald werden könnte, wollte man nicht hinnehmen.

Doch bevor das erste mobilHaus gebaut werden konnte, mussten einige bürokratische Hürden genommen werden, schließlich liegt der Bauplatz mitten im Wald und in unmittelbarer Grenze zu einem Naturschutzgebiet.

Auch hier „punktete“ das mobilHaus. Schließlich wollten sich einige Behörden die Möglichkeit nicht nehmen lassen, das Haus versetzten zu können, wenn es aus irgendwelchen Gründen notwenig ist. Ein verwaistes Haus, das irgendwann eine Ruine im Wald werden könnte, wollte man nicht hinnehmen. 

Die Bauarbeiten waren im Verhältnis zu den behördlichen Genehmigungen vergleichsweise einfach, auch wenn über 3 km Versorgungsleitungen durch den Wald über viele Höhenmeter verlegt werden mussten. Nach gut einem Monat waren die Arbeiten soweit abgeschlossen, dass bereits die ersten Gäste begrüßt werden konnten. Unmittelbar nach der Eröffnung der ersten Jausenstation wurde mit dem Bau einer zweiten Jausenstation mit dem mobilHaus von PENIERO begonnen. Es ist geplant, in den nächsten Jahren bis 10 weitere mobilHäuser zu bauen. Außerdem hat man ein konkretes Projekt für ein einfaches Waldhotel, das ebenfalls mit einer erweiterten Variante des mobilHauses von Peniero umgesetzt werden soll. Die regionale Berichterstattung über das Projekt löste eine wahre Anfragenflut auf der Geschäftsstelle aus. Insbesondere die Möglichkeit als Büro- oder Wohnhaus wurden nachgefragt, aber auch Interessenten für den Bau als Kindergartenhaus oder als Altenwohnteil wurden registriert.

Zimmererbetriebe können sich direkt an die Geschäftstelle des

Landesbeirat Holz Nordrhein-Westfalen e.V.
Poststraße 7
D-57392 Schmallenberg

FON: 0 29 72 / 96 25 40
FAX: 0 29 72 / 96 25 42

STICHWORT: mobilHaus
wenden.

 


 

 

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